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Alles in letzter Minute
Leben Wie Königs In Portugal!
Dieses mal keine langen Geschichten, dafür aber ein kleiner Rückblick der letzten drei Wochen als Geschichte in Bildern. Ein Tag in Lissabon, der auch irgendwie mit einem Kreuzfahrtschiff zu tun hat, unsere neue Wohnung, Ikoko ist nun endlich auf dem Trockenen und wir dürfen wieder arbeiten. Natürlich auch einiges Neues von Teddy, dem Seehund.
Klickt einfach auf das erste Bild und klickt Euch durch die Geschichte.
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Grüße von Kosta, Stefanie und Teddy.
Hurra, wir leben noch ...
... und das ziemlich gut. Keine Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten... sagt man das nicht so? Fast zwei Monate haben wir nichts mehr geschrieben, obwohl so viele Dinge passiert sind. Die haben allerdings nicht viel mit Segeln zu tun und deswegen dachten wir uns wir machen mal eine Pause.
Wir sind immer noch in Portugal, Ikoko schwimmt fröhlich in ihrer Box in der Marina in Portimao und im Großen und Ganzen führen wir hier ein fast normales Leben. Wir arbeiten (nichts so schön), wir treffen uns mit Freunden (sehr schön) und manchmal fahren wir auch mit dem Dinghy an einen der wunderbaren Strände. Das Wetter ist nämlich ziemlich sommerlich geworden und das Leben orientiert sich wieder mehr nach draußen. Manchmal brauchen wir morgens, bevor die Sonne aufgeht noch eine Jacke. Aber ansonsten lautet der Dresscode: FlipFlops, T-shirt und Shorts.
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| Ausflug an einen der Strände an der Westküste der Algarve |
Am Anfang der zweimonatigen Schreibpause hatten wir tatsächlich einen Grund nicht zu schreiben. Unseren pupsenden Seehund Teddy. Der dachte, dass er die ein oder andere Nacht - meistens gegen 3 Uhr - mal eine Runde gehen muss. Entleerung im großen Stil stand dann auf dem Programm. Haben wir alles mitgemacht. Besser draußen als drinnen, dachten wir uns :-). Das führte dann dazu, dass wir wieder den Mittagsschlaf einführen mussten. Mein Gott, wir waren richtig fertig. Zum Glück hat sich das jetzt alles beruhigt und wir stehen für gewöhnlich "nur noch" gegen 6:30 auf. Tendenz "später werdend".
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| Wann gibt's was zu essen? |
Apropos Teddy: Wir lieben ihn und sind richtig glücklich, dass er bei uns ist. Manchmal könnten wir uns natürlich schon die Haare raufen, oder lieber die seinen. Aber das ist eher selten. Unser pupsender Seehund hat sich nämlich richtig gut eingelebt. So sieht man uns während des Tages des Öfteren mit dem schwarzen Eimer und einer Bürste unserem Teddy hinter her hecheln. Immer auf der Suche nach dem Haufen, den wir dezent mit einem Schwall Wasser von den Schwimmstegen waschen. Kurz mit der Bürste drüber, noch mal waschen und ab geht es zum nächsten Haufen. Der Rekord liegt momentan bei 12 mal am Tag. Da hatten wir ihm aber unwissentlich zu viel zum Essen gegeben.
| Nach dem Essen ist putzen angesagt |
Ansonsten spielt Teddy gerne an Deck... meisten mit anderen Dingen als seinen Spielzeugen, liegt faul im Cockpit oder auf der Badeplattform rum, oder aber auch gerne unter dem Tisch im Salon, wenn wir beide am Computer sitzen. Bislang lebt er auf dem Boden. Also nichts mit im Bett schlafen oder auf der "Couch" (außer natürlich im Cockpit - aber das geht ja nicht anders). Teddy macht mittlerweile recht zuverlässig "Sitz", manchmal auch "Platz" (wenn wir "Sitz" sagen) und ab und zu, wenn er richtig gut drauf ist, gibt er uns "High Five". Schwimmen kann er auch richtig gut. Danach schaut er aus wie ein Perwollkuschelbär. Dinghy fahren ist wohl seine Lieblingsbeschäftigung. Tagsüber finden wir ihn manchmal dort beim chillen. Der Blick sagt dann alles: "Wann geht es los zum Strand?"
Ein paar Problemchen haben wir noch mit seiner Angst. Keiner weiß, was in seinen ersten 6 Lebensmonaten mit ihm passiert ist. Er hat vor Menschen Angst und vor allen Dingen vor Männern. Fahrräder sind ihm auch nicht geheuer, Kinder und Surfbretter auch nicht. Anfangs konnten wir mit ihm überhaupt nicht aus der Marina gehen. Der ganze Hund war nur noch ein zitterndes Häufchen Elend. Mittlerweile geht es besser. Er mag zwar immer noch nicht aus der Marina raus, aber wenn er dann mal draußen ist, dann läuft das richtig gut. Das Schlimmste (für uns) ist aber die Bellerei. Fast jeder, der am Boot vorbei läuft, wird erstmal ausgiebig angebellt. Die, die er kennt, werden schwanzweldelnd begrüßt. Am Strand rennt er dann auch schon mal 200 Meter, um irgendeine wildfremde Person zu verscheuchen. Das müssen wir noch lernen. Wahrscheinlich liegt es an unserer eigenen Nervosität.
Genug vom Hund.
Wie erging es uns in den letzten Wochen und was sind die Pläne für die nächste Zeit? Tja, was soll man viel machen, wenn man tagsüber arbeitet und einem nur das Wochenende bleibt? Auch nicht viel mehr als wo anders. Wir haben ein paar liebe Freunde gefunden, mit denen wir Dinge unternehmen. Ostern waren wir zum Beispiel bei einheimischen Freunden auf deren Bauernhof und haben Lamm gegrillt. Einen anderen Abend finden wir uns unter einem Baldachin wieder. Ein großer Tisch mit tollen Menschen, viel zu essen, viel Wein, eine laues Lüftchen und in der Ferne hört man die Brandung vom Meer. Oder wir gehen auf einen "Schnack" zu Freunden von anderen Booten. Oftmals findet man uns auch in einem der Strandcafés in Portimao, oder im Restaurant "Farol" am Strand.
Ende dieser Woche kommt unser Boot an Land. Einige Reparaturen warten auf IKOKO und natürlich die langersehnten Verbesserungen am Rig. Deswegen haben wir uns für die zwei nächsten Monate eine Wohnung gemietet.
Und die ist aber so was von toll. Nicht im Sinne von "schön eingerichtet", das ist eher südländisch funktional. Aber die ganzen Begleitumstände sind ein Traum. Die Wohnung ist nämlich in einem Haus, in dem ein älteres portugiesisches Pärchen wohnt. Um das Haus herum gibt es ein riesiges Grundstück, dass ca. 200 m bis zum Strand reicht. Zufälligerweise haben die beiden zwei Hunde, was natürlich für Teddy ein Traum ist. Wir sind mit offenen Armen empfangen worden, und obwohl wir noch überhaupt nicht dort wohnen, sind wir schon Bestandteil der erweiterten Familie geworden. Wir haben dort zwar unsere abgeschlossene Wohnung, aber umschreiben läßt sich das eher mit "open house". Alles sehr angenehm.
Weniger angenehm ist die Entfernung zum Boot, dass ja dann während dieser zwei Monate an Land steht. 7 km sind das laut Google Maps. Da haben wir natürlich angefangen zu überlegen. Sollen wir uns für die Zeit ein Auto mieten? Das ist nämlich recht günstig hier. Oder sollen wir uns gar eines kaufen? Für beide Optionen waren wir dann letztendlich zu geizig. Jetzt ist aus dem Auto ein Fahrrad geworden. Wir haben ja eigentlich zwei Fahrräder an Bord, aber das sind halt nur Klappräder und 7 km mit Klapprad können ziemlich lang sein. Zumindest, wenn man fast jeden Tag hin und her fahren muss. Mit dem großen Fahrrad geht das wesentlich besser, und.... wir können es später sogar auf dem Boot verstauen. Jetzt haben wir drei Fahrräder an Bord :-).
Also, die nächsten zwei Monate sind geprägt von Arbeiten, um Geld zu verdienen und Arbeiten, um das Boot zu verbessern (und zu reparieren).
Im Juli wollen wir dann endlich unseren Europatrip machen. Quer durch Spanien, Frankreich nach Italien. Vielleicht auch nach Deutschland. Dann ein wenig in Italien entspannen (endlich wieder mal Prosecco und Aperol Spritz!! - das gibt's nämlich in Portugal gaaaaaar nicht!! - dafür llllecker Sssssangriaaaaa *hicks*) und wieder zurück nach Portugal. Wenn alles klappt mit Kostas Mutter. Die hat unsere Ikoko nämlich noch nie gesehen und möchte unbedingt auch mal segeln gehen.
Auf jeden Fall werden wir bis Mitte oder Ende Oktober segeln gehen. Weitere Besucher haben sich angemeldet. Und was danach kommt, wissen wir auch schon. Darüber schreiben wir dann allerdings erst, wenn es so weit ist.
Liebe Grüße
Stefanie, Kosta & Teddy
Genug vom Hund.
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| Westliche Algarve |
Wie erging es uns in den letzten Wochen und was sind die Pläne für die nächste Zeit? Tja, was soll man viel machen, wenn man tagsüber arbeitet und einem nur das Wochenende bleibt? Auch nicht viel mehr als wo anders. Wir haben ein paar liebe Freunde gefunden, mit denen wir Dinge unternehmen. Ostern waren wir zum Beispiel bei einheimischen Freunden auf deren Bauernhof und haben Lamm gegrillt. Einen anderen Abend finden wir uns unter einem Baldachin wieder. Ein großer Tisch mit tollen Menschen, viel zu essen, viel Wein, eine laues Lüftchen und in der Ferne hört man die Brandung vom Meer. Oder wir gehen auf einen "Schnack" zu Freunden von anderen Booten. Oftmals findet man uns auch in einem der Strandcafés in Portimao, oder im Restaurant "Farol" am Strand.
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| Strandspaziergang am Hausstrand |
Ende dieser Woche kommt unser Boot an Land. Einige Reparaturen warten auf IKOKO und natürlich die langersehnten Verbesserungen am Rig. Deswegen haben wir uns für die zwei nächsten Monate eine Wohnung gemietet.
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| Ausflug nach Monchique. Wirklich sehr chique, dieses kleine Örtchen. |
| Traumhaft schöner Spazierweg mit Wasserlauf im "Kurbad" Monchique |
Und die ist aber so was von toll. Nicht im Sinne von "schön eingerichtet", das ist eher südländisch funktional. Aber die ganzen Begleitumstände sind ein Traum. Die Wohnung ist nämlich in einem Haus, in dem ein älteres portugiesisches Pärchen wohnt. Um das Haus herum gibt es ein riesiges Grundstück, dass ca. 200 m bis zum Strand reicht. Zufälligerweise haben die beiden zwei Hunde, was natürlich für Teddy ein Traum ist. Wir sind mit offenen Armen empfangen worden, und obwohl wir noch überhaupt nicht dort wohnen, sind wir schon Bestandteil der erweiterten Familie geworden. Wir haben dort zwar unsere abgeschlossene Wohnung, aber umschreiben läßt sich das eher mit "open house". Alles sehr angenehm.
Weniger angenehm ist die Entfernung zum Boot, dass ja dann während dieser zwei Monate an Land steht. 7 km sind das laut Google Maps. Da haben wir natürlich angefangen zu überlegen. Sollen wir uns für die Zeit ein Auto mieten? Das ist nämlich recht günstig hier. Oder sollen wir uns gar eines kaufen? Für beide Optionen waren wir dann letztendlich zu geizig. Jetzt ist aus dem Auto ein Fahrrad geworden. Wir haben ja eigentlich zwei Fahrräder an Bord, aber das sind halt nur Klappräder und 7 km mit Klapprad können ziemlich lang sein. Zumindest, wenn man fast jeden Tag hin und her fahren muss. Mit dem großen Fahrrad geht das wesentlich besser, und.... wir können es später sogar auf dem Boot verstauen. Jetzt haben wir drei Fahrräder an Bord :-).
| Zwischendurch haben wir auch noch unsere zwei Geburtstag gefeiert. Den einen still und leise.... |
| ...und den anderen mit vielen Gästen an Bord. Zum Glück haben selbstgebackener deutscher Apfelkuchen und italieneischer Prosecco (Lidl Portugal hatte italienische Woche!!!) gereicht! :-) |
Also, die nächsten zwei Monate sind geprägt von Arbeiten, um Geld zu verdienen und Arbeiten, um das Boot zu verbessern (und zu reparieren).
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| Hier werden wir am Freitag um 9 hr auch liegen und warten und hoffen, dass die Ikoko heile aus dem Wasser kommt. |
Im Juli wollen wir dann endlich unseren Europatrip machen. Quer durch Spanien, Frankreich nach Italien. Vielleicht auch nach Deutschland. Dann ein wenig in Italien entspannen (endlich wieder mal Prosecco und Aperol Spritz!! - das gibt's nämlich in Portugal gaaaaaar nicht!! - dafür llllecker Sssssangriaaaaa *hicks*) und wieder zurück nach Portugal. Wenn alles klappt mit Kostas Mutter. Die hat unsere Ikoko nämlich noch nie gesehen und möchte unbedingt auch mal segeln gehen.
Auf jeden Fall werden wir bis Mitte oder Ende Oktober segeln gehen. Weitere Besucher haben sich angemeldet. Und was danach kommt, wissen wir auch schon. Darüber schreiben wir dann allerdings erst, wenn es so weit ist.
Liebe Grüße
Stefanie, Kosta & Teddy
| Bis bald! |
Sind Wir Sicher im Hafen?
Montag, 6. Januar 2014, sonniges
Wetter, aber ordentlicher Schwell im zweiten Hafenbecken in der
Marina in Portimão. Komisch das. War doch kein Jewitter in den
letzten Tagen. Uns war auch nichts Ähnliches vom Atlantik bekannt.
Das Jewackel war auch nicht witzig. Zeitweise standen wir auf dem
Steg, um eventuelle notwendige zusätzliche Leinen an Boot und Stege
anzubringen.
Ein Nachbar erzählte uns dann von
unheimlich und ungewohnt riesigen Wellen vorn am Strand. Alles unter
Wasser, Betonpier nicht mehr zu sehen.
DAS muss ich mir ansehen. Kamera
geschnappt und nach vorn gewetzt. War leider schon Abenddämmerung –
ich Depp denk erst jetzt dran, und nicht noch bei Tageslicht. Naja,
wir werden sicher noch das eine oder andere Unwetter mitbekommen.
Hier ein paar Eindrücke. Leider dunkel
und verschwommen. Nachtaufnahmen ohne Stativ sind nicht meine Stärke.
Und der Blitz hätte auf diese Entfernungen nichts ausrichten
können. Sorry. Somit bekommt Ihr nur eine vage Vorstellung von den
Ausmaßen und Höhen der Wellen.
| Kran und Taucher arbeiten unter Hochdruck |
| Da parken normalerweise Autos |
| Dieser Weg ist normalerweise höchsten mit Strandsand etwas verweht und führt 400 Meter direkt zum roten Leuchtturm |
In der Marina selber gab's in unserem Becken größere Schäden zu melden. Einen Steg weiter brachen drei
Finger (Stegausläufer, wo die Boote zusätzlich festgemacht werden
und wo man zum Boot ein und vom aussteigt). Hier haben die Marineros
insgesamt vier Boote (2x Motor und 2x Segel) ins andere Becken
verlegen, dort war es ruhiger und für die Größe der Boote sicherer. Das tut schon weh zu hören, wenn große, schöne Schiffe ohne Fender in regelmäßigen Abständen und bei einem Meter Schwell aufeinaner krachen.
Der Besuchersteg ist ebenfalls abgebrochen. Dummerweise ist dort auch die Tankstelle. D.h. die Marineros haben bis spät in die Nacht mit Kran und Tauchern den Steg provisorisch festmachen müssen, damit die Dieselleitung nicht reißt.
Der gegenüberliegende Steg ist ebenfalls abgerissen. War nicht ungefährlich, da der lose Teil auf die Boote trieb.
Bei uns selber hielt sich der Schaden in Grenzen. Eine Pollerhalterung mit Holz verkleidet wurde durch das Schubbern der Festmacher regelrecht zerbröselt. Naja, jetzt wissen wir wenigstens, wie das von innen aussieht und aufgebaut ist.
ABER: Den größten Verlust hat die Kombüse zu vermelden: Zwei von unseren drei Kräutertöpfen sind über Bord gegangen!!! Da hab ich die von Vlissingen und von Guernsey bis hierher geschafft zu transportieren, zu pflegen und dann, im Hafen, da gehen sie unter. Was ist das DOOF!!!!! Hab auch überhaupt nicht daran gedacht, die mal in Sicherheit zu bringen. Nun, das werde ich verkraften.
Morgen kauf ich neue Pötte. Die werde
ich dann an Deck festnageln! :-) Nein, krieg ich sonst Ärger mit dem
Skipper, weil die dann mit Sicherheit beim nächsten Törn im Weg
stehen.....
Am nächsten Tag bei Tageslicht sah es am Strand und Umgebung dann so aus:
| Jetzt ist viel Sand vom Meer herangespült worden |
| Die öffentlichen Toiletten und Umkleidekabinen wurden regelrecht wegegepült |
| Hier flaniert man normalerweise entlang zwischen Strandbar und der Restaurants |
| Von der Strandbar ist nicht mehr viel übrig |
Und noch einen Tag später dann wieder so:
| Bagger haben den Sand wieder an seine Stelle geschoben |
| fleißige Hände mit Schaufeln und allerhand Werkzeugs haben wohl über Nacht alles sauber geschaufelt |
| Fast wie neu |
| Die letzten schuften noch |
| Die zwei vorderen Palmen waren ausgespült und umgefallen |
Fleißig, die Portugiesen. Sehr fleißig.
Und die Surfer sind auch schon wieder
im Wasser und in den Wellen verschwunden.....aber sie tauchen auch
wieder auf.
Nicht so, wie die Spanier, die am Montag am Strand spazieren gehen, mal eben einen Verdauungsspaziergang machen und dann nicht mehr zum Kaffee zurückkehren.
Ist das nicht seltsam? Mama, wir gehen
mal eben ne Runde an den Strand......und sie kamen nie
wieder......ein furchtbares Erlebnis für die Daheimgebliebenen!!!!
Natürlich auch sehr riskant oder naiv oder dumm, bei diesem Wetter
und DIESEN Wellen am Strand spazieren zu gehen, aber
dennoch.......sehr tragisch das Ganze....ich denke noch immer an
diese spanische Familie. Meine Gedanken sind bei den
Zurückgebliebenen.
Als ich an dem Abend an dem Strand
fotografiert habe, ich war wirklich weit weg, kam das Wasser bis zu
meinen Füßen.....ganz leise, ganz flach zwar, aber immerhin. Ich
habe es nicht bemerkt, stand sicher, aber ich war voll auf's
Fotografieren konzentriert und war in eine ganz andere Richtung
fixiert.....und da läuft mir das Wasser um die Stiefel. Tückisch,
sehr tückisch. Ich bin dann lieber wieder zurück, war eh zu dunkel zum Knipsen.
An den nächsten Tagen war der Strand
dann voll mit Muscheln und allerhand anderem Strandgut.
Zum ersten Mal fand ich dann endlich
eine vollständige Riesenmuschel. Sonst gab's immer nur Splitter und
Reste, so dass man nur eine Ahnung von der tatsächlichen Größe
bekam. Und dann endlich ein ganzes!! Toll, ich freu mich. Allerdings
denke ich, in der Karibik und den Bahamas lach ich dann über die
vermeintliche Größe....da gibt’s wohl andere Kaliber. Egal, ich
bin jetzt hier und hier findet man eben nur diese Exemplare am
Strand.
Und ein paar andere schöne
Naturgeschöpfe:
stefanie. & Kosta
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