Arbeiten Am Boot


Im Moment flutscht es. Die ersten zwei Wochen hatten wir immer ein paar Startprobleme mit dem Arbeiten. Seit ein paar Tagen sind wir im Tunnel. Die Sonne scheint, es ist warm und wir haben einen Plan. Ende Mai heißt der. Für die Elektrik haben wir uns Unterstützung geholt. Wahrscheinlich könnten wir auch alles alleine anschließen, aber diese Nerven haben wir nicht. Na gut, Lampen, Lüfter und Geräte sind kein Problem... aber das ganze Charger Set-Up bei unseren beiden 12 Volt und 24 Volt Systemen inklusive dem Landstrom.... Das soll lieber ein Fachmann machen. 

Auf jeden Fall sehen uns die Menschen hier in der Marina in den letzten Tagen in "Blaumännern" (also Arbeitsklamotten, weil wir keine Blaumänner haben). Bedeckt mit Staub und Dreck, Farbe und Lacken, erkennen wir uns Abends kaum mehr selber im Spiegel der Dusche. 

So wie es aussieht, könnten wir Ende Mai das Boot im Wasser haben. Wir sind gespannt. Da mit die Hände vom Schleifen so weh to tun, heute mehr Bidler: :-)

Bohrer brauchen wir im Dutzend. Letztens habe ich ein Loch durch eine solide Nirostastange gebohrt. 3 Stunden hat das gedauert und 6 Bohrer à 6 Euro das Stück.  

Vorgestern haben wir eine neue Luke im "Bad" bekommen. Schweres Werkzeug wurde aufgefahren.
Das Teakdeck schaut super aus. Alles trocken, keine 19999 Schrauben und die Dicke des kompletten Decksaufbau hat uns von den Socken gehauen. Inklusive Holz, Stahl und Isolation innen, kommen wir auf 7 cm. Der Stahl ist dabei 5 mm dick. Ziemlich viel für ein Boot. 

So schaut es im Moment tagsüber bei uns im Cockpit, an Deck, unter Deck und "unten" auf dem Boden aus. 

Stefanie arbeitet an einem Stück Boden, der dann im Schiff verbaut wird. 

Kosta hat eine Brainstorming Session mit sich selbst. Warum funktioniert der Plotter nicht. Strom ist da, nur die blöde Sicherung hinten im Kasten haut es immer raus.  
Das Herz unserer Elektrik. Hier sind alle Verbraucher angeschlossen. Mittlerweile kapieren wir alles :-)

Stefanie bereitet den Epoxy Filler vor. Das ist eine Masse, die direkt auf den Stahl kommt und ihn schützt. Wir haben da ein paar Stellen hinten am Ruder, die wir damit versorgen.
Ein Eis nach der Arbeit

Kamele gibt es in Holland auch. 

Stefanie schleift noch die letzten Lagen vom alten Epoxy Filler am Bugstrahlruder weg. 
Kosta schleift den ganzen Tag am Unterboden rum. Direkt drunter haben wir eine Platte, die insgesamt noch mal ca. 8 qm Fläche hat. Da gab es einigermaßen viel Rost. 
Das Ergebnis von heute. Die erste Schicht Primer ist drauf. Auf dem Bugstrahlruder und unter dem Schiff. Morgen dann die zweite Schicht und am Donnerstag fangen wir dann mit dem Antifouling an. Am Samstag sollte das "Unterwasserschiff" fertig sein. Theoretisch könnten wir dann ins Wasser :-)))))))
 

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