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| Die Krönung |
... Naja, nicht so wirklich. Aber wir haben
alles mitbekommen vom König und der Krönung. Nein auch wieder nicht
richtig. Die Krönung haben wir uns erspart. Aber von vorn berichtet.
Das Dorf in dem unser Hafen uns unser
Boot liegt hatte auf dem Dorfsportplatz ein wenig was vorbereitet.
Der Hafenmeister hat es uns erzählt aber er selber wollte nicht
hingehen. Weit weg. Soviel hält er nicht von dem Königgedöns.
Naja, ich wollte es auf keinen Fall verpassen.
Also strampelten wir gemütlich so
gegen 10.30/11 Uhr mit unseren Rädchen zum Dorfsportplatz. Kurz vorher kam uns schon eine
beeindruckende Parade entgegen mit Treckern in orange geschmückt,
mit Anhängern in orange geschmückt mit Kindern drauf – ja auch
die alle in orange geschmückt – mehr oder weniger.
Diese Stimmung
gelangte dann direkt auf den Festplatz, der alles in allem auch recht
hübsch in – na? - ja richti geraten! Orange geschmückt war. Es
gab auch so etwas wie „public viewing – ein größerer LCD-TV in
einem Zelt. Im Zelt dann ein Getränkeausschank – Bier, Cola,
Kaffee. Und Chips. Draußen gab es noch orangen Likör. So etwas wie
Campari, nur in orange.
Ganz nett fand ich, dass einen kleinen
Flohmarkt und für die Kinder ein Spielzirke mit verschiedenen
Geschicklichkeitsspielen gab. Sie mussten auf Karten ihre Punkte
eintragen lassen und dann gab es wohl eine Siegerehrung auf einem
Anhänger mit Strohballen. Solange haben wir das aber nicht
ausgehalten.
| Der SpieleZeremonienMeister |
Ein wenig beobachten, den Hafenmeister doch noch
getroffen – er kam bei seiner Frau nicht aus, DAS Ereignis des
Jahrhunderts live und mit vielen Freunden und Bekannten in der
Öffentlichkeit mitanzusehen. Tja, „shit happens“.
Wir sind dann nach der obligatorischen Pommes mit Curry-Ketchup und Majo wieder heimgeradelt. Ich bin ja noch krank und kalt war's mir auch. Trotz Mütze und dickem Schal und noch dickeren Stiefeln. Die Holländer müssen mich neben dem giftgrünen Schal für den superbunten Hund halten, wenn ich dort im Dorf mit dicken Stiefeln und Mütze auftrete, während die Einwohner selbst schon in kurzen Hosen und Röcken rumlaufen. Von den T-Shirts mal ganz abgesehen.
Eure Maschinistin Stefanie.
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